Kohlenhydratreduzierte Produkte

Herzlich Willkommen in unserem Bereich der kohlenhydratreduzierten und eiweissreichen Produkte!

Keine Augenwischerei mit Brutto-/Netto-kh/Polyalkoholen!

Was versteht man unter der Ernährungsform "Low-Carb"?

Ernährungswissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Gesellschaft durch die lang gepriesene fettarme und kohlenhydratreiche Ernährung weder schlanker noch gesünder geworden ist. Studien bei Eskimos z.B. haben gezeigt, dass unserer modernen Zivilisationserkrankung, wie z.B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Gefäßerkrankungen, dort erst mit der Übernahme unserer täglichen Essgewohnheiten Einzug gehalten haben. Auch evolutionär betrachtet hatte der Mensch als ursprünglicher Jäger und Sammler (Ernährung aus Fleisch, Fett und kohlenhydratarmen Beeren/Früchten) im Laufe der Jahrtausende noch nicht ausreichend Gelegenheit, seinen Verdauungsapparat auf die Haupternährung aus Ackerbau umzustellen. Folge ist die zunehmende Übergewichtigkeit unserer Gesellschaft. Ein Hauptgrund der Fettleibigkeit liegt in den Mehlspeisen, aus denen der Mensch die Grundlage seiner täglichen Nahrung macht.

Ernährungswissenschaftlich formuliert, passiert dabei Folgendes: Das Kohlenhydrat Stärke, Hauptbestandteil von geschältem Reis, Nudeln, Mehlspeisen und Kartoffeln, wird vom Körper in das Zuckermolekül Glukose zerlegt. Auch Früchte und der weiße Kristallzucker liefern dem Körper Glukose. Wer Kohlenhydratreiches, wie Beilagen oder die Riegel für zwischendurch isst, oder ständig Soft Drinks schlürft, überflutet sein Blut mit Glukose-Molekülen. Das Hormon Insulin schaufelt den Zucker in die Zellen, damit der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Und solange Insulin im Blut schwimmt, stagniert der Abbau von Fetten.

Je mehr Zucker ins Blut gelangt, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet, desto tiefer sinkt der Blutzuckerspiegel. Dadurch kommt es kurzfristig zu einem hypoglykämischen Zustand, wie man ihn bei Zuckerkranken kennt. Dieser macht sich als Hunger und Unkonzentriertheit bemerkbar. Der Körper verlangt dann nach etwas zu beißen, obwohl das Mittagessen, bestehend beispielsweise aus einer großen Portion Bratkartoffeln, gerade mal zwei Stunden her ist. Fazit: Kohlenhydrate machen nicht satt, sondern erst recht hungrig.

Je eiweiß- und fetthaltiger dagegen die Ernährung ist, desto schonender ist es für den Blutzuckerspiegel. Gesunde Fette und Proteine haben kaum Einfluss auf das Insulin, machen satt und zufrieden.

Diesen Effekt macht sich die Lowcarb-Ernährung zu Nutze. Auf Grund des „Mangels“ an Glukose nutzt der Körper seine Möglichkeit, überwiegend auf die Energiegewinnung aus dem Fettstoffwechsel umzusteigen, grundlegender Energielieferant hierbei sind die sog. Ketone. Das „Energieloch“, das nach einem kohlenhydratreichen Essen eine Folge des gestiegenen Insulinspiegels ist, unterbleibt.

Ernährungswissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Lowcarb-Ernährung nicht nur zum Abnehmen bestens geeignet ist, sondern auch als langfristige Ernährungsumstellung zur Verbesserung der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden beiträgt und einen nachweislich positiven Einfluss auf viele Erkrankungen (z.B. Darm-/Verdauungsapparaterkrankungen, Diabetes, Stoffwechselerkrankungen) sowie Allergien (Heuschnupfen, Hauterkrankungen) hat.

Ein Wort noch zu den sog. Polyalkoholen/Polyolen (Stoffe mit der Endung –ol oder -it, z.B. Maltit, Maltitol). Sie werden bei fast allen auf dem Markt gängigen Süßigkeiten, die angeblich lowcarb sein sollen, als Süßungsmittel verwendet. Diese Süßungsmittel sind wohl insoweit für Diabetiker geeignet, als sie nur ganz geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Die am häufigsten verwendeten Polyole haben jedoch nachweislich einen fast so hohen glykämischen Index wie der normale Haushaltszucker, und die darin enthaltenen Kohlenhydrate werden vom Körper voll verstoffwechselt. Man kann dies anhand der BE-Angaben für Diabetiker auf den Produkten nachrechnen (1 BE = 12 g Kohlenhydrate), die beweisen, dass auch die Kohlenhydrate aus den Polyolen vom Diabetiker bei seiner Insulinberechnung in voller Höhe zu berücksichtigen sind.

In der Beschreibung zu unseren Produkten werden vorhandene Polyalkohole mit aufgeführt und sind in den Nährwertangaben in voller Höhe angerechnet.

 

Auf unseren Seiten finden Sie alles, was Sie neben frischem kohlenhydratarmem Gemüse und Fleisch zu einer abwechslungsreichen kohlenhydratreduzierten und eiweissreichen Ernährung brauchen.
Viel Spass beim Shoppen. 

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